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José García Foto: Paramount
Fünfzehn Jahre ist es inzwischen her, dass Brian de Palma die bekannte, zwischen 1966 und 1973 ausgestrahlte Fernsehserie Kobra, übernehmen Sie! (Mission Impossible) für die große Leinwand adaptierte: Auf Mission Impossible (1996) folgten im Jahre 2000 unter John Woos Regie Mission: Impossible II sowie im Jahre 2006 Mission Impossible III von J. J. Abrams. Hauptfigur in allen drei Filmen: der von Tom Cruise verkörperte Geheimagent Ethan Hunt aus der Spezialeinheit Impossible Missions Force (IMF). Nun startet im Kino der vierte Spielfilm aus der Franchise, der allerdings erstmals einen Untertitel träft: Mission Impossible Phantom Protokoll beginnt mit reiner Action. Ein Agent wird umgebracht, das Objekt der Begierde in Form eines Aktenkoffers mit den Codes zum Start russischer Raketen von der Spionin Sabine Moreau (Léa Seydoux) kassiert. Währenddessen wird Ethan Hunt dank der technischen Fertigkeit von Benji Dunn (Simon Pegg) aus einem russischen Gefängnis befreit. Zusammen mit Dunn und Jane Carter (Paula Patton) soll Ethan Hunt Unterlagen aus dem Archiv des Kremls entwenden. Als der Einsatz schief geht, weil eine gewaltige Explosion den halben Kreml in die Luft jagt, wird die Impossible Missions Force dafür verantwortlich gemacht. Deshalb machen sich die Agenten zusammen mit dem undurchsichtigen William Brandt (Jeremy Renner) auf die Suche nach den Drahtziehern. Ihr Weg führt sie von Prag über Moskau nach Vancouver und Dubai, um dem geheimnisvollen Cobalt (Michael Nyqvist) auf die Spur zu kommen, der im Hintergrund die Fäden zieht. Die Handlung spielt in einem Mission Impossible-Film eigentlich eine untergeordnete Rolle. Sie ist lediglich ein Vorwand, um den neuesten Stand von unmöglichen Action-Szenen sowie um schöne Schauplätze zu präsentieren. Den im wahrsten Sinne des Wortes schwindelerregenden Höhepunkt von Mission Impossible: Phantom Protokoll stellt Hunts Kletterpartie mit Gecko-Handschuhen an der Glaswand des Burj Khalifa in Dubai, des höchsten Gebäudes der Welt, dar. Aber auch Elemente klassischer Agentenfilme wie Verkleidungen, Verfolgungsjagden oder perfekt getimmte und choreographierte Austauschszenen gehören ebenso zu Film wie witzige Momente, in denen die vermeintlich supermoderne Technik doch noch versagt. An die ehemalige gleichnamige Fernsehserie erinnern etwa die Art der Auftragsübermittlung, deren Tonträger sich 5 Sekunden nach Ende der Nachricht selbst zerstört, auch wenn dies hier nicht einwandfrei funktioniert, vor allem aber die Spannung verheißende Titelmusik in einem Vorspann, der ebenfalls an die Original-Fernsehserie gemahnt. |
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